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Straßendörfer in Kürten – Probleme für die Zukunft – Reduzierung der Lebensqualität

Die Neuaufstellung des Regionalplanes stellt neben der zukünftigen Umwelt- und Gewerbeentwicklung auch die der Siedlungsentwicklung dar.


Für Kürten beschreibt diese einen Entwicklungsschwerpunkt in der Verschmelzung von Weiden, Busch bis hin zum Kirchdorf Kürten zu einem Straßendorf.

Diese Zusammenfassung von Dörfern und Weilern birgt enorme Probleme, wie man sie unter anderem bereits in Bechen sieht. Siedlungsbereiche parallel zu überörtlichen Straßen zu führen, bringt Flächen mit sehr unterschiedlichen Anforderungen zusammen. Lärm- und Luftbelastung, Personen- und Verkehrsgefährdung sowie Verkehrsbehinderung sind hier beispielhaft zu nennen.
Gleichzeitig beeinträchtigt diese Ortsstruktur das Erleben der einzelnen Dörfer und Weiler sowie der Landschaft, die den Großteil des Charmes unserer Gemeinde ausmachen.


Konsequenterweise wird im Leitbild Kürten, das 2017 durch den Rat bestätigt wurde, die Vermeidung von Straßendörfern und die eigenständige Entwicklung der Dörfer und Weiler formuliert.
Insofern steht dieser mit der Gemeinde Kürten abgestimmte Entwicklungsschwerpunkt dem Leitbild Kürten sowie einer nachhaltigen und Lebensqualität bewahrenden Entwicklung entgegen.


Die Kreisverwaltung formuliert diese Siedlungsentwicklung ähnlich kritisch in ihrer Stellungnahme zum Regionalplan.
In den letzten Dekaden und insbesondere in den letzten Jahrzehnten sind zum Beispiel in

– Meiersberg
– Miebach
– Weiden
– Olpe

viele neue Siedlungserweiterungen umgesetzt worden. Es kann also nicht der Vorwurf einer stagnierenden Bebauung für Kürten erhoben werden. Die Frage ist also zu stellen, warum eine lebenswerte, ressourcenschonende, nachhaltige Entwicklung verbaut werden soll.


Sebastian Weirauch


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