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Energiekosten

Hausgemachte Probleme

Die wirtschaftlichen Hiobsbotschaften mehren sich. Gasknappheit, hohe Stromkosten,
fehlende Versorgungssicherheit sind Faktoren, die nicht nur unsere Wirtschaft gefährden,
sondern damit auch die Möglichkeit der Bürger, sich ihren Lebensunterhalt zu erarbeiten. So
wäre ein Gasstop für den Dämmmittelhersteller Isover aus Bergisch Gladbach1 das aus.
Unsichere Zeiten also, so liegt die Vermutung nahe.

Tatsächlich sind die Probleme zum großen Teil Folge vergangener Entscheidungen, deren
Auswirkungen sich jetzt zeigen. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist dabei ein Beispiel für
einen immer wiederkehrenden Mechanismus.
Ein einzelnes Ereignis wird generalisiert und emotionalisiert, um in dieser Situation
gesellschaftliche Entscheidungen durchzusetzen, die eigentlich eines kühlen Kopfes und
strategischer Überlegungen bedürfen.
Argumente gegen die angestrebten Lösungen werden dabei in der öffentlichen Diskussion
ausgeblendet, unterdrückt oder diskreditiert. Das Resultat ist, dass nicht die besten
Entscheidungen getroffen werden, sondern die vorgegebenen.

Dieser Mechanismus hat bereits in vergangenen Gesellschaften zu erheblichen Schäden
geführt. Ein Blick in die Geschichtsbücher würde reichen, um die schädlichen Auswirkungen
dieser Mechanismen zu sehen.

Doch es gibt Lösungen für die vorhandenen Probleme. Was den Energiesektor angeht, so
entsprechen moderne Kernkraftkonzepte wie zum Beispiel der Dual Fluid Reaktor2 fast allen
Anforderungen einer nachhaltigen Versorgung. Durch eine Steigerung der Effizienz um den
Faktor 10 gegenüber herkömmlichen Reaktoren würden sie CO2-neutral so günstig Strom
erzeugen, dass sich Meerwasserentsalzung rechnet und damit das Wasserproblem gelöst
würde. Gleichzeitig kann nicht nur die vorhandene Strom-Infrastruktur unverändert genutzt
werden. Damit könnte kostengünstig Benzin und Diesel erzeugt werden, was die weitere
Nutzung dieser Versorgungs-Infrastruktur ermöglicht.

Gegenüber den Regenerativen oder besser Temporären Energien sind diese auch
grundlastfähig und versorgen den Bürger und die Wirtschaft dann mit Energie, wenn sie
angefragt wird. Hinzu kommt, dass der Abfall der alten Reaktoren verbrannt werden kann
und damit Energie für die kommenden 370 Jahre zur Verfügung gestellt wird, ohne das es
die Gefahr eines Reaktorunfalls gäbe.

Das Beispiel zeigt, dass es nicht die fehlenden Möglichkeiten sind, sondern dass der Wille
fehlt, sachlich zu entscheiden. Um dieses zu erreichen, müsste eine offene Diskussion über
aktuelle Probleme geführt werden. Die derzeitige parlamentarische Ausgrenzungsstrategie
ist somit Sinnbild und Quelle für die aktuellen Probleme. Eine zukünftige Nutzung von
Kernenergie ist übrigens derzeit gesetzlich verboten3, gleich ob sie sicher, sinnvoll oder
effizient ist.

1 https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/-gasstopp-waere-fuer-uns-der-supergau–
notfallplan-gas-bereitet-gladbacher-firma-sorgen-39773566#

2 https://dual-fluid.com/de/
3 https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav#bgbl%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl102s1351.pdf
%27%5D__1656582300416

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