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Organische Reststoffe als Energieträger

In den Niederlanden verbietet man den Bauern die anfallende organische Masse auf die Felder auszubringen und zwingt sie damit, große Flächen still zu legen um die Nitratbelastung des Wassers zu reduzieren.

Auch im Bergischen ist die Nitratbelastung ein Problem für das Grundwasser.

Stattdessen könnte die organische Masse getrocknet und mit ihrem Energiegehalt von 4,7 kWh pro kg verbrannt werden. Das ermöglicht den Landwirten eine zusätzliche Einnahme, reduziert die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten und entlastet die Nitratbelastung des Bodens. Die zwei Pferdehöfe in unserer Nachbarschaft könnten damit 20 Wohneinheiten versorgen.

Jedoch ist das Verfahren verboten, weil die Emissionen über den aktuellen Standards liegen.

Das Problem zeigt beispielhaft, dass im jetzigen System keine übergreifende und ausgewogene Abwägung möglich ist. Diese einseitige Bewertung erfolgt nicht nur in der Energiepolitik, weil auch andere günstige, sichere und saubere Konzepte Energie in Hülle und Fülle bieten würden. In der Gesundheits-, der Migrations-, der Sicherheits-, der Bildungs- und der Wirtschaftspolitik findet man das gleiche Festhalten an wirkungslosen Strategien. Der „Grüne Sozialismus“ unterscheidet sich damit nicht von bereits gescheiterten Formen.

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