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Grüner Sozialismus ist eine kognitive Dysfunktion

Nach der Revolution1918 (Roter Sozialismus), dem Braunen Sozialismus der 1930er und dem Realexistierenden Sozialismus bis in die 1990er Jahre, jetzt also der Grüne Sozialismus?


Heute gibt es viele Merkmale vergangener sozialistischer Strukturen. Die Einbindung der Jugend (Friday For Future; Letzte Generation) ähnelt Maos Kulturrevolution. Die Vorgabe des Denkbaren hat Parallelen in der DDR-Gesetzgebung. Die Rechtfertigung von Gewalt (Critical Race Theorie) findet ihre Entsprechung im Marxismus.


Trotz so offenkundiger theoretischer Fehler und dem Scheitern bisheriger sozialistischer Systeme streben Deutsche ohne äußere Bedrohung, ohne soziale Ungerechtigkeit und bei relativem Wohlstand wieder eine sozialistische Gesellschaft an.
Wie kann das sein?


Es muss psychologische Faktoren geben, die diese Dysfunktion unterstützen.
Zwei Effekte erscheinen auffällig.


Während ihrer Entwicklung erlangen Kinder die kognitive Fähigkeit, Räume aus einer fremden Perspektive wahrzunehmen (Piagets Drei-Berge-Experiment).


Eine Erweiterung dessen ist die kognitive Fähigkeit, gesellschaftlich andere Perspektiven wahrzunehmen.
Da die Internationale bzw. heute die multikulturelle Ideologie eine uniforme Gesellschaft anstrebt, scheinen sozialistisch denkende Menschen eine reduziert kognitive Vorstellungskraft von anderen Gesellschaften zu haben.


Weiterhin beziehen sich Verteilungsmechanismen begrenzter Güter entweder auf die dem Individuum innewohnenden Faktoren, wie zum Beispiel Klassenzugehörigkeit, Bildungsstatus, Attraktivität oder auf externe Faktoren, wie Qualität und Quantität der produzierten Güter.


Bei Karl Marx dominiert die klassenbasierte Verteilungsstruktur. Heutige Diskussionen betonen ebenso innere Faktoren, wie Geschlecht, Ethnie oder Alter.


Sozialistisch denkende Menschen scheinen eine Verteilung von Gütern über innere Faktoren zu favorisieren.
Wir müssen die Mechanismen verstehen lernen, um in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben zu können.

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